Schweizer Mittelstand: Wo lebt es sich am günstigsten – Die Schweizer bezahlen laut einer neuen Studie weniger Steuern

Die Schweizer bezahlen weniger Steuern. Doch das sagt noch nichts über ihr tatsächlich verfügbares Einkommen aus. Wir zeigen auf, wo die wirklich attraktiven Wohnorte liegen.

Wo der Mittelstand am günstigsten lebt

Lebenskosten - Wo der Mittelstand am günstigsten lebt

Die Steuerbelastung ist gemäss einer Studie des Bundes im letzten Jahrzehnt für fast alle Personen in der Schweiz gesunken. Sie variiert jedoch aufgrund des Steuerwettbewerbs stark zwischen den Kantonen. Und wie viele Steuern der einzelne Bürger in einer spezifischen Region bezahlt, sagt noch nichts über sein tatsächlich verfügbares Einkommen aus. Denn gerade in Tiefsteuerkantonen wie Zug oder Schwyz sind beispielsweise die Immobilienpreise hoch – die geringeren Abgaben an den Fiskus korrelieren dort mit teilweise exorbitant hohen Mieten und werden dadurch relativiert. Insbesondere der Mittelstand werde durch dieses Missverhältnis zunehmend aus diesen Regionen verdrängt, lautet der verbreitete Vorwurf. Wo also lebt diese Bevölkerungsschicht am günstigsten? Die Immobilienberatungsfirma Wüest & Partner hat für DerBund.ch/Newsnet anhand aktueller Daten (Stand: Viertes Quartal 2013) eine Grafik erstellt, welche die verfügbaren Mittel einer vierköpfigen Mittelstandfamilie nach Abzug der Steuern und der Miete visualisiert (vgl. Bildstrecken Der Bund und Tagesanzeiger).

Der Einfluss auf die Steuerbelastung haben; die Mieten, die Krankenkassenprämien, die Pendelkosten – Sparen durch Wohnortwechsel u.a.m.

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Steuerbelastung nach Kantonen - TA-Grafik

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Quellen: TA-Grafik / Tagesanzeiger / Der Bund

«SIA-Tage der zeitgenössischen Architektur und Ingenieurbau-Kunst»: Tag der offenen Türe > schweizweit neue Gebäude und Bauten besichtigen

SIA-Tage am Puls der Baugeschehens für Alle: Am 9. bis 11. Mai 2014 können Interessierte schweizweit 300 neue Gebäude und Ingenieurbauten besichtigen, Fragen stellen und Begleitveranstaltungen besuchen.

Historisches Dachgebälk Katharinenkirche St. Gallen Klaiber Partnership ArchitektenHistorisches Dachgebälk; die Katharinenkirche in St. Gallen nach dem Umbau durch Klaiber Partnership Architekten.

Bauherren, Modernisierer und Architekturinteressierte sollten sich den 9. bis 11. Mai 2014 rot im Kalender anstreichen. Denn an diesen Tagen finden zum 8. Mal die die SIA-Tage der zeitgenössischen Architektur und Ingenieurbaukunst (ehemals 15n) statt. Interessierten Besuchern stehen schweizweit rund 300 neue Gebäude und Ingenieurbauwerke offen. In fast allen Fällen führen die verantwortlichen Architekten und Ingenieure selbst durch ihr Bauwerk. Laufend aktualisierte Neuigkeiten zu den SIA-Tagen finden sich unter www.sia-tage.ch. Dort kann die Übersicht der gezeigten Bauwerke zudem als Smartphone-Applikation heruntergeladen werden.

Allein im Kanton Aargau können die Besucher 28 verschiedene Häuser und Ingenieurbauwerke entdecken. Ein Publikumsmagnet wird zweifellos der «Saldome 2» sein; mit einer Spannweite von 120 Metern konstruierten die Ingenieure der Häring Projekt AG in Möhlin den grössten Holzkuppelbau Europas.

haering_saldome01Die Veranstaltung in der Nordwestschweiz: Fachübergreifende Kurzvorträge von interessanten Ingenieur-, Architektur- und Zimmerarbeiten zum Thema Holzbau im grössten Holzkuppelbau Europas. Donnerstagabend 08.05.2014 von 17.00 bis 19.00 Uhr. Veranstalter SIA Sektion Aargau mit Häring & Co. AG (Fotos) und Schweizer Rheinsalinen AG.

haering_saldome02

Das Konzept des erfolgreichen baukulturellen Grossanlasses des SIA bleibt sich somit in grossen Zügen gleich: Die Werke von SIA-Mitgliedern werden für Besichtigungen und die Fragen eines breiten Publikums geöffnet, parallel dazu finden Begleitveranstaltungen statt.

Anstatt wie bisher auf neun Tage verteilt ist der Anlass neu auf ein verlängertes Wochenende konzentriert und findet nur noch alle zwei Jahre statt. Damit reagieren die Organisatoren auf die Erfahrung, dass die Besucherfrequenz während der Arbeitswoche jeweils eher gering und der Jahresrhythmus zu eng gesteckt war.

Die 2006 von der Sektion Waadt des SIA ins Leben gerufene Werkschau hat sich mittlerweile zum wichtigsten Anlass für die publikumswirksame Vermittlung aktuellen Bauens entwickelt. So zog es 2012 mehr als 25’000 Besucher zu den 330 neuen Bauwerken von SIA-Fachleuten. (sia/bauwelt.ch/nge)

Für den „kleinen“ Hauseigentümer: Blockhütte > Minihaus > Musterhaus

Blockhütte Minihaus  kleine Immobilien Schweiz

Nein, das ist keine bezaubernde kleine Hütte. Die Wahrheit wird dich zum Staunen bringen.

Falls du denkst, dass das da unten einfach nur eine bezaubernde Blockhütte ist, dann liegst du komplett falsch. Okay, es sieht aus jeder Perspektive wie eine reizende Hütte aus, aber Dank trickreicher Architektur ist dies nur eine Tarnung. Kelly Davis, der Architekt, der diese künstliche Hütte kreiert hat, ist ein optischer Schwindler – und höchstwahrscheinlich ein Zauberer.

Wohnbobil-Blockhütte Minihaus  kleine Immobilien Schweiz

Es sieht vielleicht wie eine Hütte aus, ist in Wirklichkeit aber ein Wohnmobil – ohne Scherz.

Diese Hütte“ hat nur 37 m², was recht klein klingt.

Es ist jedoch grösser als manche 1-Zimmer-Apartments.

Die Hütte ist nicht nur aus qualitativ hochwertigen Materialien gebaut, zum Beispiel mit einer Wandverkleidung aus Zedernholz, LED-Beleuchtung, Geräten, die den Energy Star Richtlinien entsprechen und vielem mehr. Man merkt auch niemals, wie klein sie eigentlich ist – aufgrund des intelligenten Designs.

Waldhütte Blockhütte Minihaus  kleine Immobilien Schweiz-Wohnmobil

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Quelle: Canoe Bay Escape / heftig.co/minihaus-escape

Zur eigenen Traumvilla: Innenarchitektur – illusionistische Hausmalerei: Eine Raumgestaltung par excellence!

Mit einer kreativen Gestaltung und malerischen Umsetzung zu einer traumhaften und stilvollen Wohnoase: Eine illusionistische Malerei, die mittels perspektivischer Darstellung Dreidimensionalität vortäuscht. Besonders in Wand- und Deckenmalereien erweitern solche Bilder die Optik der Architektur. Sie lassen so Räume grösser erscheinen oder erzeugen einen Ausblick auf Phantasielandschaften.

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Eine illusionistische Malerei in 9 Minuten; 3 Bilder inkl. Video, bei der Umsetzung von Luc Fery 

 

Illusionistische Malerei im 17. Jahrhundert: Andrea Pozzo gehörte als Laienbruder dem Jesuitenorden an und war der führende Theoretiker der illusionistischen Malerei seiner Zeit, sein Traktat aus der Perspektive eines Malers und Architekten (Perspectivae pictorum et architectorum) wurde weithin rezipiert. Auf Einladung von Kaiser Leopolds I. entstand im Jahre 1703 in Wien das berühmte „Kunstwerk“ die Scheinkuppel in der Jesuitenkirche (siehe Bild unten).

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Universitätskirche in Wien mit Trompe-l’œil-Deckenfresken, die den Eindruck einer Kuppel geben; gemalt von Andrea Pozzo im 17. Jahrhundert.

Quellen: Wikipedia / Youtube / Luc Fery