SIA-Tage am Puls der Baugeschehens für Alle: Am 9. bis 11. Mai 2014 können Interessierte schweizweit 300 neue Gebäude und Ingenieurbauten besichtigen, Fragen stellen und Begleitveranstaltungen besuchen.
Historisches Dachgebälk; die Katharinenkirche in St. Gallen nach dem Umbau durch Klaiber Partnership Architekten.
Bauherren, Modernisierer und Architekturinteressierte sollten sich den 9. bis 11. Mai 2014 rot im Kalender anstreichen. Denn an diesen Tagen finden zum 8. Mal die die SIA-Tage der zeitgenössischen Architektur und Ingenieurbaukunst (ehemals 15n) statt. Interessierten Besuchern stehen schweizweit rund 300 neue Gebäude und Ingenieurbauwerke offen. In fast allen Fällen führen die verantwortlichen Architekten und Ingenieure selbst durch ihr Bauwerk. Laufend aktualisierte Neuigkeiten zu den SIA-Tagen finden sich unter www.sia-tage.ch. Dort kann die Übersicht der gezeigten Bauwerke zudem als Smartphone-Applikation heruntergeladen werden.
Allein im Kanton Aargau können die Besucher 28 verschiedene Häuser und Ingenieurbauwerke entdecken. Ein Publikumsmagnet wird zweifellos der «Saldome 2» sein; mit einer Spannweite von 120 Metern konstruierten die Ingenieure der Häring Projekt AG in Möhlin den grössten Holzkuppelbau Europas.
Die Veranstaltung in der Nordwestschweiz: Fachübergreifende Kurzvorträge von interessanten Ingenieur-, Architektur- und Zimmerarbeiten zum Thema Holzbau im grössten Holzkuppelbau Europas. Donnerstagabend 08.05.2014 von 17.00 bis 19.00 Uhr. Veranstalter SIA Sektion Aargau mit Häring & Co. AG (Fotos) und Schweizer Rheinsalinen AG.
Das Konzept des erfolgreichen baukulturellen Grossanlasses des SIA bleibt sich somit in grossen Zügen gleich: Die Werke von SIA-Mitgliedern werden für Besichtigungen und die Fragen eines breiten Publikums geöffnet, parallel dazu finden Begleitveranstaltungen statt.
Anstatt wie bisher auf neun Tage verteilt ist der Anlass neu auf ein verlängertes Wochenende konzentriert und findet nur noch alle zwei Jahre statt. Damit reagieren die Organisatoren auf die Erfahrung, dass die Besucherfrequenz während der Arbeitswoche jeweils eher gering und der Jahresrhythmus zu eng gesteckt war.
Die 2006 von der Sektion Waadt des SIA ins Leben gerufene Werkschau hat sich mittlerweile zum wichtigsten Anlass für die publikumswirksame Vermittlung aktuellen Bauens entwickelt. So zog es 2012 mehr als 25’000 Besucher zu den 330 neuen Bauwerken von SIA-Fachleuten. (sia/bauwelt.ch/nge)
